Energieautarkie macht unabhängig

Enrgieautarkie aus Sonne und WindEnde Juli 2014 ließen die Politiker der Wirtschaftsmächte in Europa und Russland Ihre Muskeln wieder spielen und verhängten Export- und Importembargos. Wer trägt den größten Schaden?
Polen trägt gerade den Schaden dass es Äpfel, Birnen und Quitten nicht mehr exportieren darf. Die Landwirte tragen den Schaden.

In Deutschland dürfen Maschinenbauer Ihre hochwertige Ware nicht mehr nach Russland exportieren. Die Japaner freuen sich und in Deutschland weiß keiner ob diese kurzfristige Entscheidung, langfristige Folgen für den Absatzmarkt Russland haben wird. Der Export beträgt kleine 3,3%, doch dies entsprechen zweistellige Milliardenbeträge.

Ob die Energielieferung von Öl und Gas nach Europa einem Embargo unterliegen könnte wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Froh ist der, der seine Energie selbst erzeugt und speichern kann.
Besitzer von Elektrofahrzeugen die aus der eigenen Photovoltaikanlage den Strom beziehn sind bereits Mobilautark. Wird auch Strom aus einer kleinen Windanlage bezogen, dann können auch wolkige Tage die Mobilität für den Nahbereich nicht einschränken.

Doch größere Energiemengen werden im Mittelstand benötigt. Zwar können diese, wenn sie nciht zu Stromintensiv sind, berits in den sonnigen Monaten. sich vom Netz unabhängig versorgen, doch die kruzen und dunklen tage des Herbst und Winters kommen sehr schnell wieder. Hier ist vorsorgen angesagt. Den überschüssigen Strom aus dem Sommer für den Winter speichern. Das machen Hamster bereits mit der notwendigen Nahrung, doch wir Menschen verlassen sich noch auf die Versorgung aus dem Gas- und/ oder Stromnetz.

Es geht aber auch anders. Wenn Betriebe mit ca. 25.000 kWh an jährlichem Strombedarf oder 5-7 Haushalte mit ca. 4.000 kWh sich für eine Autarke Energieversorgung entscheiden würden, könnte man heute schon den Strompreis für den gewohnten Preis selsbt erzeugen, speichern und dann verbrauchen wenn man ihn benötigt, egal welches Embargo gerade als Drohmasßnahme verhängt wird.

Und liebe Polen, lasst Euch nicht unter Druck setzen, auch der Gläsern an Babynahrung meines Sohnes steht haltbar bis 02/2016, also produziert au Euren 1.200 Tonnen Äpfeln, Birnen und Quitten, leckere Obstgläser und verschickt sie um die ganze Welt. Auch Erwachsene können Obstgläßchen essen. Oder noch eine Idee, in Brasilien wird aus Mais Bio-Ethanol erzeugt, kann Äpfel auch in Treibstoff destillieren? Dann benötigt Ihr Öl und Gas von den Russen auch nicht mehr. Das entfacht die Diskussion „vom Teller in den Tank“, aber lieber so als jeder Pole 20 Kg Äpfel im Jahr zusätzlich essen zu müssen.

Unabhängig von Öl- und Gaslieferungen aus Krisengebieten, sollte ein weiteres Ziel der Energie- und Mobilitätswende sein und wie so oft, Not macht erfinderisch!

Oliver P. Kaul
Köln, 1. August 2014

2018-02-02T13:36:04+00:00

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